Happiness does not wait

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Freitag, 28. Dezember 2012

Nachts

Sonne beim Aufstehen bitte- also Schlafzimmer im Osten. Das wäre cool.

Soooo es ist nachts. Tv gucken geht immer, so ein bisschen.
Von Le.li hab ich eine gute Teesammlung bekommen. Wir sind vom Früchtetee weg :) Gibt nun Schwarzen, grünen, weißen, Rooibos, Kräuter. All das. :)
Es war schön, mit ihr in der BC zu sitzen, zu quatschen, vorher das Weihnachtsmärchen noch sehen. Drüber geredet haben wir wenig, geht auch nur schlecht irgendwie. Sie schiebt das lieber weg von sich, was total okay ist. Sie das lesen lassen, was passiert ist da, war okay. Mehr sagt sie bestimmt nicht mehr dazu. Und vorallem steht das nicht so krass im Mittelpunkt, was es recht angenehm gestaltet oft.

Für meine Freundin hab ich schon ein Geburtstagsgeschenk. So halb. Meine Schwester findet sie gut, ich ehrlich gesagt auch. Sie wird sich freuen, da bin ich mir sicher.

Okay, müde. Ich schreibe morgen weiter.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

2. Weihnachtstag

Es ist Weihnachten- also der 2. Weihnachtstag.
Das Konzert war mit das Beste, was einem passieren kann, so kurz vor Weihnachten, nach Weihnachten, am Jahresende- wie auch immer. Es war toll. Und hoffentlich wirft sie sich auch weiterhin in die Menge bei den Konzerten, auch wenn sie beinahe auf die Metallstangen gefallen wäre und eine Rolle gemacht hätte.
Eigentlich wollte ich nur eben googlen, wie ich nun meine Lachssahnesoße genau machen muss, damit Mama nicht rum meckert, dass ich das wieder nicht weiß und dass es nicht ihr Problem ist, wenn ich das «so leckere Hirschmedaillon» nicht mitesse. Hirsch. Grusel. Als Beilage noch diese komischen Blätterteigdinger. Ich verzichte. Vielleicht kriege ich sie beredet, dass wir zumindest die Blätterteigteile nicht füllen oder was anderes dazu essen. Nudeln haben wir immerhin so viele gekauft, dass wir jeden Tag wie Kla.s Nudeln essen könnten und zwar morgens, mittags und abends. Unfassbar.
Ahja- googlen. 34 Rezepte bei chefkoch.de. Eine gute Ausbeute.
Am Rande - Oma hat sich unheimlich über die Pralinen gefreut. Wie ein kleines Kind :) Jon. ist dazu übergegangen, sie ebenfalls alle auszuprobieren und sie zu verschenken.

Eben haben wir die Kinder von Bullerbü geschaut. Immer mehr schaue ich die Filme, die wir früher gesehen haben. Astrid Lindgren in allen Ausgaben. Wünsche mir zurück, nein, denke zurück an die Zeit im Garten, im Sommer. Wie Schwesterherz und ich das ebenfalls gespielt haben. In den Bäumen. Der jeweilige Lieblingsbaum als Hof oder Haus darstellend. Abends rein kommen mit schmutzigen Jeans und der Blumenschlaghose. Es war eine tolle Zeit. So eine Zeit wünsche ich jedem Kind und vorallem meinen eigenen später auch. Die bedingungslose Spielzeit, die Zeit zum Toben, sich Geschichten ausdenken und einfach zu leben. Deshalb ist Stadt zwar schön, aber ohne Garten absolut nichts.

Unten wird der Tisch gedeckt.
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Kochen mit der Familie, also mit meiner Mutter, herrlich. Wie ruhig und gesittet.
Ich freue mich viel zu sehr auf meine eigenen 4 Wände wieder und das nach nur moment - nach nur 5 ganzen Tagen hier. Morgen ist immerhin der Weihnachtsquatsch vorbei. Heiligabend mag das noch gut sein, 1. Weihnachtstag noch erträglich und dann nervt es. In meinen Krimi kann ich mich verkriechen und mit den Kopfhörern in die Musik. Gut so (:
Ich warte schon wieder auf die gute Frau, die sich einmal in der Woche mir gegenüber setzt (und mir auf die Beine starrt -.- ) immerhin kriegt sie gaaaaanz langsam die Chance. Muss sie auch. Also, so irgendwie. Warum ich warte- ja weiß nicht. Manchmal weiß ich das sehr gut, manchmal gar nicht. Vielleicht heute so dazwischen. Aber warten tu ich schon.
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So, da wir am 2. Weihnachtstag, wie gesagt, immer noch alle zusammen hocken- es gibt gleich Abendbrot. Deshalb sind ja die 4 Wände wirklich angenehm. ESSSSSSSEN. Alleine. Was auch sonst. Essgestört genug bin ich und das ist nun auch nicht so das Geheimnis, außer vor meinen Eltern, die eine hässliche Totalüberwachung probieren. Lieber sollten sie erstmal ihre Ehe retten.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Am Leben

Du bist am Leben.

Ich weiß zwar nicht genau, wer hier so oft meine Seite anklickert- also eine Vorstellung hab ich da ja ;) - aber gut, ich schreib mal wieder was.

Wir haben den schön-schrecklichen Monat, namens November, hinter uns gelassen. Dafür kommt nun Weihnachten (: und Weihnachtsferien : /
Eigentlich sollte es so einer sein :)  aber danach kommt das böse Wort KLAUSUREN
Grässlich also. Außerdem muss ich Geschenke besorgen. Bei irgendwie eintönigen Eltern ist das wirklich schwer und dann ist da noch meine Schwester und meine Freundin und andere Freunde. Ohje..
Immerhin ist das Wichteln gut, hier im Haus und im Forum. Wobei nein, im Forum ist das gut, hier im Haus ist das schon wieder schwer. Was schenkt man auch einem Typen, den man nicht kennt?

Ich bin am Leben.
Tja, wie haben wir das vermisst (Ironie pur- bitte auch so verstehen). Ein wenig ekelig ist das schon. Immerhin riecht Blut derart nach Eisen, da kann es einem schnell mal den Magen umdrehen. Hammer.
Sorry, wenn es wen triggert, überlest es bitte oder lenkt euch nun ab oder skillt oder so.

Wir sind am Leben.
Die Swedish House Mafia auf jeden Fall. Jeder, der im Publikum stand? Naja, das bezweifeln wir mal lieber, bei der tollen Security, die es gab.
Aber die Musik ist und bleibt super.

Du bist am Leben.
Eine Person darf sich nun geehrt fühlen, denn sie weiß, dass ich sie meine.
   Schön, dass du da bist und schön, dass es dich gibt und schön, dass wir zusammen sind.
So sehr schön. Toll, dass du lebst und dass wir leben und dass wir einfach die Chance haben, zu leben und gemeinsam zu lachen und zu denken, gemeinsam ja schief zu singen oder einfach gemeinsam sich über die Sitzheizung freuen.

Ich bin am Leben
Ich bin froh drüber.

Samstag, 17. November 2012

Pause

Jaaa, ich lass es schleifen. Was soll ich auch groß schreiben. Vielleicht ist es mal wieder an der Zeit ein wenig Pause von sich selber zu machen und doch nicht Pause zu haben, weil nun die Therapie wirklich da ist. Der Antrag ist raus, auf die KK warte ich nun, aber warum sollten sie ihn ablehnen?

Deshalb Pause ohne Pause zu machen.
Wann es weiter geht? Ich weiß es nicht.
Vielleicht, wenn ich wieder die Nase voll habe von Pause.
Bis dahin, viele Grüße

Sonntag, 11. November 2012

Kreisen

Meine Kleinen fahren mit das nächste Wochenende nach Hause. Runde Geburtstage von Verwandten sind nur dann schön, wenn man nichts konkret schenken muss, sondern sich ein wenig auf andere verlassen kann. Meine Schwester und ich finden das Geschenk trotzdem gut- was solls, was meine Mutter dazu sagt.

Was mich nervt - kochen. Ich koche gerne, ich liebe es, aber «kochen» heißt Zutaten kaufen und noch vorher vorallem Rezept aussuchen, Kalorien bestimmen oder abschätzen. Schließlich heißt es dann kochen. Das macht Spaß, das ist essgestört irgendwo. Und nach dem Kochen kommt wieder das abschätzen oder einteilen oder konkret- überlegen. Esse ich es? Ja, Mühe hab ich mir ja gemacht. Nein, es sind Kalorien. Ja, wir liegen noch unter der Kaloriengrenze für heute und es ist bewusst eingeplant. Nein, es ist eingeplant, aber vielleicht hat es doch mehr Kalorien als geplant. Ja, aber wir können in Boxen einteilen, etwas davon einfrieren, es speziell abwiegen und berechnen. Gut- so machen wir es. Einteilen, wiegen, berechnen.
Krank sein. Essen.
Was mich dann noch nervt- abspülen. Einmal Tomatensuppe kochen, heißt die Rührschüssel, das Messer, die Mixstäbe, mindestens ein Esslöffel und ein Teelöffel, ein Schneidebrett, ein Topf, ein Suppenteller und ein Becher fürs Trinken. Eine einzige winzige Mahlzeit. Ein Witz oder? Nicht kochen ist also viel cooler. Immerhin hab ich mich wieder mit meinem Brot vertragen.
Und ich hab eine Liste zum Einkaufen für morgen, ein etwas anderes Sortiment mal, anschauen, wie es funktioniert. Erklär ich später mal.

Gut gegen Nordwind, HP 7, Hummeldumm. Egal was, solange jemand erzählt, spricht. Keine Stille, aber Musik ist es auch nicht sofort.

Gerade Tatort und Stille, kommst du her? Ich wünschte, du wärst hier. Denn du fehlst, auch wenn du da bist.

Der Antrag zur Therapie? Nächste /diese Woche nun. Hoffentlich. Macht trotzdem Angst.
Zuhause- macht Angst.
Essen- macht Angst.
Gewicht halten- macht Angst.

Es ist nichts neues, sondern Kreislauf, weiter schöner Kreislauf. Kontinuierlich und nicht still stehend.
Anstrengend.

Immerhin Kino- der Biss-Film. Die Mädels (: