Es riecht verbrannt.
Bis in meine Wohnung. Mein Kakao ist es nicht, wie soll der bitte verbrannt riechen- mein Mülleimer hat sich nach gefühlt hundert verbrauchten Teelichtern und tausenden Streichhölzern auch nicht selber angezündet. Was dann- die Lüftung? Nein, aber die Richtung passt.
Ein Blick oder mehr ein kurzes Atmen in den Flur und es ist alles klar. Beziehungsweise unklar- wie kann es nur sooo stinken nach Rauch, obwohl gar nichts zu sehen ist.
Zurück zu meiner Weihnachtsstimmung- Kakao und Spekulatius sind umwerfend zusammen. Natürlich sind sie beide eingerechnet. Ein Spekulatius morgens, mittags, abends- genauso wie nun die Unbekannte namens "Mittag" einkalkuliert ist. Maximal so und so viele Kalorien, sonst wird es brenzlig für's Abendessen. 3 Mahlzeiten am Tag sind immerhin gar nicht so schlecht, denn mit zweien, vorzugsweise ohne Mittag, gerät das alles ein wenig aus dem Tritt.
Ja, wir sind krank. Kopf, Körper und ich. Wir zusammen sind krank- ich bin krank. Genauso will ich das sagen und bitten, dass sie mir hilft. Wenn wir den Schwerpunkt der Therapie nicht darauf legen werden, wie das mit dem Essen geht, so mag ich den Wunsch und den Gedanken zumindest anbringen, dass ich nicht glaube, dass ich das alleine schaffe und auch gerade nicht glaube, dass das ambulant geht. Das ist viel zu sehr gerade Anorexie-Denken.
Inzwischen weiß ich, wann das Praktikum in den Ferien liegt- morgen spreche ich mit dem Professor, der von dem ganzen noch am meisten Ahnung hat, vielleicht kann ich ein anderes Praktikum verlegen oder schieben, sodass ich den Druck aus der Bachelor-Phase rausnehmen kann und mir vielleicht einen netten Klinikaufenthalt eingestehe und mir die Zeit dafür auch nehme.
(24.10.12)
So viel zum Thema "Ich schreib nachher weiter" ;)
Gestern hab ich entgegen meiner Manier keine Kalorien kontrolliert, bei dem Alkoholpegel auch ein Ding der Unmöglichkeit. Aber immerhin hat man die ganzen Leute gesehen auf der Party und sie hatten einen anständigen Bass; man konnte direkt vor den Boxen eine angenehme Massage vernehmen.
Heute morgen die Thera war leider nicht ganz so witzig, beziehungsweise die Zeit davor. Die Stunde war okay, ich kann es mir vorstellen, das ist gut so.
(26.10.12)
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Sonntag, 21. Oktober 2012
All I want for christmas
Jetzt Weihnachten haben oder wenigstens die Vorweihnachtszeit, bisschen mit Schnee, eingepackt in warme Klamotten, «deine Hand in meiner | meine Handschuh in deinen | deine warmen Wangen | deine Lippen an meinen» (Seerosenteich - Philipp Poisel).
In der Wohnung dann zusammen am Fenster stehen und draußen auf die Fußgängerzone schauen.
Jetzt Weihnachten! Es wäre toll! Wärme, Kerzen, die unheimlich gewürzigen Düfte von dubiosen Keksen, Tees (ich weiß, dass die Mehrzahl eigentlich «Teesorten» ist; trotzdem) und komischen Räuchermännchendingern.
Und wenn Zeit ist, backen und dich mit Mehl ein bisschen bewerfen :P
Nein, ich bin absolut nüchtern. Aber Bewegungsdrang ist was tolles, meine Füße denken gar nicht daran, still zu stehen und meine Finger huschen viel schneller über die Tasten :)
Vielleicht bisschen Cola, vielleicht auch einfach die gute Musik und das Tanzen gestern. Es hat gut getan, Live-Musik haut nämlich durch und durch. Die gleichen Lieder bei yt klingen schon fast fad und langweilig dagegen.
Aber niemals mehr in den Schuhen diese Strecke laufen.
Ich warte auf die Mail von ihr, ihre Meinung, einfach was von ihr hören, wenn ich sie schon nicht gesehen habe. Sie fehlt mir immerhin nicht mehr ganz so dolle wie zuvor immer.
Gut mehr kommt heute nicht mehr. Das ist gerade alles nicht so meins, also lass ich es hier auch.
Freitag, 19. Oktober 2012
Ein letzter Tanz
Die erste Uniwoche ist vorbei und es ist gut, wieder Routine zu bekommen, sie alle wiederzusehen, ein angenehmer leichter Trott.
Ein Professor ist zum Glück wieder da, der letztes Jahr auf Forschungssemester war; andere sieht man wieder und noch andere glücklicherweise nicht mehr. Es ist ruhiger inzwischen in den Vorlesungen, wir sind nicht mehr die kleinen Erstsemestler, die nach einigen Wochen gemerkt haben, welche Vorlesung gut ist und welche man sich schenken oder in denen man durchgängig quatschen kann. Respektvoller der Umgang mit den Professoren, die gerne immer zu Beginn verkünden, dass sie es nicht persönlich nehmen, wenn Leute mittendrin einfach aufstehen und gehen. _Jeder nimmt es irgendwo persönlich, zumindest wenn die Studenten einem wichtig sind, vielleicht auch nur ein kleines Quäntchen. Zumal sie sich alle da vorne hinstellen und reden, erklären, manche auch nur stumpf vorlesen.
Quelle des Glücks Tee :)
Ein anständiges Rätsel
Wärme
Mein 1000 Teile Puzzle
Kerzen
Ruhe
Ein bisschen Fernsehen
Zwei Amarettini Kekse
Es ist herrlich im Moment. Die Süßen schlafen schon oder schlummern, solange, bis ich den Mülleimer aufmache oder den einen Schrank- daaaaaaann sind sie natürlich wieder hellwach
Vorhin hab ich geschlafen und erst einen verrückten Traum gehabt und danach den letzten Tanz. Nicht zum ersten Mal, einer der sehr kitschigen, unheimlich berührenden Träume. Ein Tango, ein Slowfox, spezielle angepasste Tanzschuhe, alte lebensweise Hände ineinander, angenehme verrückt machende Nähe. Ein letzter Tanz
Ich mag die Bilder.
Egal wie gefühlsduselig ich bin.
Es ist schön so und schön zu sehen, wie viele das okay finden :)
Ein Professor ist zum Glück wieder da, der letztes Jahr auf Forschungssemester war; andere sieht man wieder und noch andere glücklicherweise nicht mehr. Es ist ruhiger inzwischen in den Vorlesungen, wir sind nicht mehr die kleinen Erstsemestler, die nach einigen Wochen gemerkt haben, welche Vorlesung gut ist und welche man sich schenken oder in denen man durchgängig quatschen kann. Respektvoller der Umgang mit den Professoren, die gerne immer zu Beginn verkünden, dass sie es nicht persönlich nehmen, wenn Leute mittendrin einfach aufstehen und gehen. _Jeder nimmt es irgendwo persönlich, zumindest wenn die Studenten einem wichtig sind, vielleicht auch nur ein kleines Quäntchen. Zumal sie sich alle da vorne hinstellen und reden, erklären, manche auch nur stumpf vorlesen.
Quelle des Glücks Tee :)
Ein anständiges Rätsel
Wärme
Mein 1000 Teile Puzzle
Kerzen
Ruhe
Ein bisschen Fernsehen
Zwei Amarettini Kekse
Es ist herrlich im Moment. Die Süßen schlafen schon oder schlummern, solange, bis ich den Mülleimer aufmache oder den einen Schrank- daaaaaaann sind sie natürlich wieder hellwach
Vorhin hab ich geschlafen und erst einen verrückten Traum gehabt und danach den letzten Tanz. Nicht zum ersten Mal, einer der sehr kitschigen, unheimlich berührenden Träume. Ein Tango, ein Slowfox, spezielle angepasste Tanzschuhe, alte lebensweise Hände ineinander, angenehme verrückt machende Nähe. Ein letzter Tanz
Ich mag die Bilder.
Egal wie gefühlsduselig ich bin.
Es ist schön so und schön zu sehen, wie viele das okay finden :)
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Gänsehaut
Es gibt gute Gänsehaut und schlimme.
Die Definition geht auf die kreativen Köpfe hinter «Frühstück bei Stefanie» zurück- anzuhören als Ausschnitt jederzeit, googlen wird hoffentlich jeder können.
Die gute, ja, die gute Gänsehaut fehlt mir.
Falls du das hörst, vielleicht magst du mich mal wieder besuchen kommen, ich würde mich freuen, wenn nicht immer nur die schlimme mir Gesellschaft leistet.
Danke und anbei, gute Nacht
Die Definition geht auf die kreativen Köpfe hinter «Frühstück bei Stefanie» zurück- anzuhören als Ausschnitt jederzeit, googlen wird hoffentlich jeder können.
Die gute, ja, die gute Gänsehaut fehlt mir.
Falls du das hörst, vielleicht magst du mich mal wieder besuchen kommen, ich würde mich freuen, wenn nicht immer nur die schlimme mir Gesellschaft leistet.
Danke und anbei, gute Nacht
Manchmal
Guten Abend an alle, die sich in den letzten Tagen hier verirrt, verklickt, vorbei geschaut oder drüber gestolpert sind.
Herzlichen Glückwunsch- ihr habt mehr geschafft als ich.
Da mein allgegenwärtiger, untreuer Kumpel Laptop mit einer der Lautsprecherboxen in die Kiste hüpfen musste und die nun Streit haben, lebe ich nun die Abwesenheit während der Einschickung und Überprüfung in einer herrlichen Romanze mit meinem Handy aus.
Das Ladegerät hatte schließlich schon fast vergessen, was es hieß, gebraucht zu werden.
Es wird also noch etwas dauern, zumal ich erstmal Urlaub nur für mich mache.
Zwar wird es nicht meine Gedanken wegspülen, aber daran glauben, darf ich ja.
Vielleicht schlafe ich eine Nacht am Strand. Leider ist Sturm angesagt. Ich schau mir das an.
Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich die Große bin und nicht meine Schwester. Warum ich nicht mal klein sein darf und weinen und bei der großen Schwester alles abladen.
Manchmal frage ich mich, was wohl eine Welt wäre, wenn es keine Seelen gäbe. Ob alle einfach gesund wären und stumpf, simpel vor sich hinlebend. Alle irgendwo gleich. Keiner mit Problemen, weil es für alles eine Lösung gibt.
Manchmal frage ich mich auch, warum ich ausgerechnet ausgesucht wurde, auserwählt aus Abrahams Suppenschüssel als kleine Beilagennudel in Gemüsebrühe, die nun in den Magen Erde geworfen wird. Vielleicht wollte ich da überhaupt nicht hin, aber das hat ja keinen interessiert.
Manchmal frage ich mich, wie ich es eigentlich haben will. Jetzt, später.
Ein Eimer Sand wäre dann super, um den Kopf darein zu stecken. (Die Redewendung geht übrigens auf die falsche Annahme zurück, dass Sträuße ihren Kopf in den Sand stecken würden)
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, auf einem Schiff zu leben, ja eventuell auf einem Luxuskreuzer. Das Meer immer allgegenwärtig, mit der Ruhe, die ich nachts erlebt habe.
Manchmal frage ich mich außerdem, was mein Kleiner wohl gerade denkt, wenn er schon am Sessel rumnagen muss. (:
Herzlichen Glückwunsch- ihr habt mehr geschafft als ich.
Da mein allgegenwärtiger, untreuer Kumpel Laptop mit einer der Lautsprecherboxen in die Kiste hüpfen musste und die nun Streit haben, lebe ich nun die Abwesenheit während der Einschickung und Überprüfung in einer herrlichen Romanze mit meinem Handy aus.
Das Ladegerät hatte schließlich schon fast vergessen, was es hieß, gebraucht zu werden.
Es wird also noch etwas dauern, zumal ich erstmal Urlaub nur für mich mache.
Zwar wird es nicht meine Gedanken wegspülen, aber daran glauben, darf ich ja.
Vielleicht schlafe ich eine Nacht am Strand. Leider ist Sturm angesagt. Ich schau mir das an.
Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich die Große bin und nicht meine Schwester. Warum ich nicht mal klein sein darf und weinen und bei der großen Schwester alles abladen.
Manchmal frage ich mich, was wohl eine Welt wäre, wenn es keine Seelen gäbe. Ob alle einfach gesund wären und stumpf, simpel vor sich hinlebend. Alle irgendwo gleich. Keiner mit Problemen, weil es für alles eine Lösung gibt.
Manchmal frage ich mich auch, warum ich ausgerechnet ausgesucht wurde, auserwählt aus Abrahams Suppenschüssel als kleine Beilagennudel in Gemüsebrühe, die nun in den Magen Erde geworfen wird. Vielleicht wollte ich da überhaupt nicht hin, aber das hat ja keinen interessiert.
Manchmal frage ich mich, wie ich es eigentlich haben will. Jetzt, später.
Ein Eimer Sand wäre dann super, um den Kopf darein zu stecken. (Die Redewendung geht übrigens auf die falsche Annahme zurück, dass Sträuße ihren Kopf in den Sand stecken würden)
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, auf einem Schiff zu leben, ja eventuell auf einem Luxuskreuzer. Das Meer immer allgegenwärtig, mit der Ruhe, die ich nachts erlebt habe.
Manchmal frage ich mich außerdem, was mein Kleiner wohl gerade denkt, wenn er schon am Sessel rumnagen muss. (: