Das Nein sagen.
Ja, Vielleicht, du hast recht. Ich werde nicht nein sagen. Das kann ich gar nicht. Ich will ihm das doch nicht kaputt machen. Er wartet doch darauf und er freut sich, mich wieder zu sehen. Diese ganzen zweideutigen Anspielungen, die ich zuhören, zu lesen bekomme. Er freut sich einfach.
Und ich freue mich nicht. Ich vermisse ihn nicht besonders. Vielleicht als normaler Freund, aber nicht so als _mein Freund.
Ich weiß nicht, was ich möchte, Schluss machen, nur deswegen?! Das kann ich wohl doch aushalten und dann ist es doch auch nach 3 Tagen wieder vorbei. Dann fahre ich wieder und fertig. Den Schmerz schließe ich weg, die Gedanken verbiete ich und dann kann ich weiterleben.
Alles paletti. Mir gehts gut.
Dienstag, 17. Mai 2011
Samstag, 14. Mai 2011
Brückenmoment
(nachträglich für Dienstag)
Ich bin hier an der Brücke. Ich war schon lange nicht mehr da. Nicht mehr direkt auf der Brücke, aber unter der Brücke. Die Sonne ist längst weg, die Kanallichter leuchten und das sehe ich auch in der Ferne. Ich höre nur zu, bin einfach alleine. Bin ruhig. Um mal alleine zu sein und nachzudenken. Manchmal gluckst das Wasser, dann springt vielleicht ein Frosch rein, zumindest quaken hier viele Frösche. Es raschelt im Unterholz, in der Ferne fährt noch ein Zug. In der Nacht tuten sie nicht, am Tag tun sie es schon, um die Arbeiter zu warnen, die auf der Baustelle arbeiten. Gerade ist hier ein Dampfer vorbei gefahren und das Wasser ist bewegt. Eine Eule im Hintergrund, ein kleiner Uhu. Die Autos fahren nur über die Brücke rüber, die hören mich nicht. Einfach nur Ruhe. Die sehen mich auch nicht. Das ist schön, mal so zu sein, fernab von allem, was sich bewegt. Von dieser ganzen, schnellen und lauten Welt. Das Wasser ist wieder ruhig, nachdem der Dampfer weg ist. Beruhigend. Manchmal singt noch ein Vogel seine Melodie, leises Entengeschnatter. Es ist kalt, aber eigentlich merke ich das nicht. Ruhe.
Das Wasser tut gut, die Wellen zu sehen.
Die Welt heute anhalten und morgen weitermachen.
Ich bin hier an der Brücke. Ich war schon lange nicht mehr da. Nicht mehr direkt auf der Brücke, aber unter der Brücke. Die Sonne ist längst weg, die Kanallichter leuchten und das sehe ich auch in der Ferne. Ich höre nur zu, bin einfach alleine. Bin ruhig. Um mal alleine zu sein und nachzudenken. Manchmal gluckst das Wasser, dann springt vielleicht ein Frosch rein, zumindest quaken hier viele Frösche. Es raschelt im Unterholz, in der Ferne fährt noch ein Zug. In der Nacht tuten sie nicht, am Tag tun sie es schon, um die Arbeiter zu warnen, die auf der Baustelle arbeiten. Gerade ist hier ein Dampfer vorbei gefahren und das Wasser ist bewegt. Eine Eule im Hintergrund, ein kleiner Uhu. Die Autos fahren nur über die Brücke rüber, die hören mich nicht. Einfach nur Ruhe. Die sehen mich auch nicht. Das ist schön, mal so zu sein, fernab von allem, was sich bewegt. Von dieser ganzen, schnellen und lauten Welt. Das Wasser ist wieder ruhig, nachdem der Dampfer weg ist. Beruhigend. Manchmal singt noch ein Vogel seine Melodie, leises Entengeschnatter. Es ist kalt, aber eigentlich merke ich das nicht. Ruhe.
Das Wasser tut gut, die Wellen zu sehen.
Die Welt heute anhalten und morgen weitermachen.
Montag, 9. Mai 2011
Betrunken
Von guter, lauter Musik. Von schönen Klängen und harten Beats. Betrunken. Einfach angehört.
Reingekommen, verloren gegangen im Sound, wieder gefunden von Problemen und sofort wieder verdrängt.
Ich glaube, Musik ist eine, meine genauso große Sucht wie das Vergessen, was ich sonst auch mal über Alkohol erreichen kann. Und nein, ich trinke nicht nur, weil ich vergessen will. Nur manchmal brauche ich beides zusammen, aber auch nur, wenn die Musik stimmt, trinke ich. Trinke ich über meinen Durst und auch mehr als mir gut tut oder mir lieb ist. Aber darüber mache ich mir keine Sorgen, denn es ist mal nett, aber nicht immer notwendig und von daher mache ich mir eher Sorgen um meinen Musikkonsum.
Kann man ohne Musik überleben?
Ohne gesprochene, gesungene Worte?
Ohne leise, wunderschöne Töne?
Ich glaube, ich kann das nie mehr. Betrunken und süchtig davon.
Das möchte ich niemals mehr loslassen müssen. Ein Leben mit Musik.
Reingekommen, verloren gegangen im Sound, wieder gefunden von Problemen und sofort wieder verdrängt.
Ich glaube, Musik ist eine, meine genauso große Sucht wie das Vergessen, was ich sonst auch mal über Alkohol erreichen kann. Und nein, ich trinke nicht nur, weil ich vergessen will. Nur manchmal brauche ich beides zusammen, aber auch nur, wenn die Musik stimmt, trinke ich. Trinke ich über meinen Durst und auch mehr als mir gut tut oder mir lieb ist. Aber darüber mache ich mir keine Sorgen, denn es ist mal nett, aber nicht immer notwendig und von daher mache ich mir eher Sorgen um meinen Musikkonsum.
Kann man ohne Musik überleben?
Ohne gesprochene, gesungene Worte?
Ohne leise, wunderschöne Töne?
Ich glaube, ich kann das nie mehr. Betrunken und süchtig davon.
Das möchte ich niemals mehr loslassen müssen. Ein Leben mit Musik.
Kopfchaos
Irgendwie denkt jeder, der jeden Tag zur Schule, zur Arbeit geht, gehen muss, dass es doch schön ist, mal nichts zu machen. Ein paar Tage ohne Job, ohne große Verpflichtungen.
Vielleicht falle ich raus aus dem typischen Muster, weil ich mir das noch nie sonderlich toll vorgestellt habe, ohne Schule zu leben. Eine Konstante im Leben loszulassen, so etwas Beständiges. Wie soll ich das denn schaffen?! Es war, ist und soll auch meine Grundlage bleiben. Ich kann nicht das loslassen, was mich am Leben erhält. Was den Anschein gibt und mir den Touch verpasst, dass alles in Ordnung ist.
Der regelmäßige Rhythmus aus zuhören, lernen, lachen, reden, mitschreiben, arbeiten.
Autorität mit Menschlichkeit. Freunde.
Leute, auf die man sich verlassen kann, weil sie zu bestimmten Zeiten immer da sind, dabei sind.
Mitleben.
Es fehlt mir so. Es bricht so.
Ohne Aufgabe geht man verloren und ohne vollen Tag geh ich total verloren.
Die Zeit zu genießen ist schön, mal einen Tag oder zwei. Nur nicht 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag.
Immer und immer wieder muss ich in die Schule, wie ein Zwang, eine Droge hält sie mich fest, halte ich sie fest. Ich vermisse und trauere.
Am Himmel fliegt ein Flugzeug und wie gerne säße ich darin und würde irgendwo hinfliegen. Um festzustellen, dass ich vor der Gewissheit, vor meiner Angst, vor meinem Chaos, vor meinen Schwankungen, vor meiner Traurigkeit niemals davonfliegen kann. Niemals.
Vielleicht falle ich raus aus dem typischen Muster, weil ich mir das noch nie sonderlich toll vorgestellt habe, ohne Schule zu leben. Eine Konstante im Leben loszulassen, so etwas Beständiges. Wie soll ich das denn schaffen?! Es war, ist und soll auch meine Grundlage bleiben. Ich kann nicht das loslassen, was mich am Leben erhält. Was den Anschein gibt und mir den Touch verpasst, dass alles in Ordnung ist.
Der regelmäßige Rhythmus aus zuhören, lernen, lachen, reden, mitschreiben, arbeiten.
Autorität mit Menschlichkeit. Freunde.
Leute, auf die man sich verlassen kann, weil sie zu bestimmten Zeiten immer da sind, dabei sind.
Mitleben.
Es fehlt mir so. Es bricht so.
Ohne Aufgabe geht man verloren und ohne vollen Tag geh ich total verloren.
Die Zeit zu genießen ist schön, mal einen Tag oder zwei. Nur nicht 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag.
Immer und immer wieder muss ich in die Schule, wie ein Zwang, eine Droge hält sie mich fest, halte ich sie fest. Ich vermisse und trauere.
Am Himmel fliegt ein Flugzeug und wie gerne säße ich darin und würde irgendwo hinfliegen. Um festzustellen, dass ich vor der Gewissheit, vor meiner Angst, vor meinem Chaos, vor meinen Schwankungen, vor meiner Traurigkeit niemals davonfliegen kann. Niemals.