ähm ja, ich bin betrunken- aber nicht besoffen- den unterschied habe ich, glaub ich, schon mal gebracht bei irgendwo hier.
ich weiß nur, dass es ein verdammt geiler abend war mit den jungs, dass wir unglaublich viel spaß hatten, als wir jungle jam, ligretto, ubongo oder wie sie alle heißen- gespielt haben.
laute musik.
reaktionsspiele.
sekt.
prosecco.
smarties.
lachen.
tanzen.
die zwieble auf dem kopf, dasr ote pferd.
cha cha slide /aber nur die blöde version)
inkpot
disco pogo
break your heart ubd so weiter.
irgendwann hat sich meine nachbarin -leise- beschwert, also sie ist wirklich nicht ausgetickt, sondern war echt freundlich zu uns. sie kennt es selber, wenn man richtig betrunken ist und nur noch feiern und soch bewegen kann.
punkt 2 uhr waren wir leise, sind davor noch einmal umgezogen zu jgi. in die wohnung, weil er nur einen nachbarn hat und wir damit nicht noch bia.c. nerven.
ich bin unglaublich dankbar den jungs, dass sie da sind, dass sie heute es nicht ausgeschlagen haben, als ich vorgeschlagen habe, dass wir meinen sekt öffenen.
bin sehr sehr dankbar ür jede ablenkung, für alles, was mich erreicht, was lieb gemeint ist, was mir irgendwe auch gut tut, was ablenkt und heilt.
ein ganz hanz kleines bisschen.
den termin morgen bei der beratung habe ich abgesagt- eine wirklich weise entscheidung.
also ich habe den abgesagt, bevor wir prosecco und sonste was getrunken haben-
weil ich morgen sowieso keine zeit finde und weil ich nicht reden will.
ich will verdrängen und laut sein.
muss lernen für die klausuren.
ich will mich einfach spüren und da sein. wissen, dass da jemand ist, der ein wenig sein auge auf mich wirft.
le.li anrufen und wissen, dass sie auhc nicht weggeht und dass sie nicht sauer ist, wenn ich mitten in der nacht verweint anrufe.
aber zu wissen, das ssie nicht die einzige ist, die da ist und die mich ablenken kann oder mich auffangen kann, tut unglaublich gut.
oh mann.
ich muss schlafen, ganz bald muss ihc nüchtern in der uni sein...
okay, ich werde in der vorlesung schlafen, die halte ich bestimmt nicht durch.
aber dafür war da ein abend, wo ich nicht dneken mussteu nd wo es mir nicht beschissen ging
und das war es alle mal wert!!
und nun- gute nacht..
tut mir leid wg rechtschreibfehler / groß / kleinschteibung. verwirrenden sätzen- ich bin nicht wirklich "kubisch innenzentriert" (= nüchtern) wie in chemiker sagt ;)
sondern sowas in richtung "hexagonal dicht"
Dienstag, 10. Januar 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
titellos
Es gibt Schmerz, den man nicht in Worte fassen kann.
Der nur brennt und weh tut.
Und man weiß, dass man etwas verloren hat und dass es genau das ist, was gerade so weh tut.
Der nur brennt und weh tut.
Und man weiß, dass man etwas verloren hat und dass es genau das ist, was gerade so weh tut.
Scherbensplitter
Nunja, es ist nachts und eigentlich war das kein schlechter Tag heute. Also inzwischen gestern.
Letzte Sachen packen, mit meiner Schwester im Bett liegen und einfach wissen, dass sie da ist. Dass sie auch nicht weggeht und verloren geht. Alles einpacken und schließlich losfahren. Mit viel viel Tempo über die Autobahn, ein sehr beruhigendes Gefühl irgendwie.
Je schneller ich gehe, desto schneller komme ich an.
Je schneller ich fahre (sofern das Tempolimit mich lässt), desto schneller bin ich da.
Je schneller das alles geht, was man nicht vermeiden kann, desto mehr Zeit habe ich, das Leben mit Angenehmen zu füllen.
Wie schön es war, auf den Parkplatz zu fahren, zu sehen, wie die Gardinen von einem Freund zurück geschoben werden, die Terrassentür geöffnet wird und man trotz klatschnasser Klamotten eintreten darf und umarmt wird. Einkaufen und lachen, sich freuen, gemeinsam kochen und immer und immer wieder lachen, Spiele spielen.
Zu wissen, man ist dort an einem zweiten Zuhause. Ein anderes Zuhause, aber auch ein Zuhause.
Am liebsten würde ich gerade die Decke über mich ausbreiten und mich darunter kuscheln und einrollen, sodass das Zittern aufhört und der Schmerz erträglich wird.
Sodass es sich nicht anfühlt, als wenn jemand einen Hammer genommen hat und das Glas zu Scherben geschlagen hat. Und sobald ich es mühsam mit Tesafilm flicke, haut der Hammer das alles klein und kleiner und kaputt und kaputter. Scherbensplitter.
Bis da nichts mehr ist, was man noch kleben kann, weil da nichts mehr ist, was man noch retten kann.
Ein wenig weniger Schmerz wäre schön.
Gedanken an einen schönen Tag mit einer tollen Person verschwenden vor ganz ganz kurzem; Gedanken an Silvester; Gedanken an frühere Zeiten.
Gedanken an einen Strand, an einer Felsenküste, an weißes Meer, an rauschende Raschelbäume.
Meine Seeleninsel wäre gerade gut.
Wo ich die Arme ausbreiten, mich mit dem Wind treiben lassen und atmen, atmen, atmen kann.
Du weißt nicht, wie sehr das schmerzt, weißt du das?
Letzte Sachen packen, mit meiner Schwester im Bett liegen und einfach wissen, dass sie da ist. Dass sie auch nicht weggeht und verloren geht. Alles einpacken und schließlich losfahren. Mit viel viel Tempo über die Autobahn, ein sehr beruhigendes Gefühl irgendwie.
Je schneller ich gehe, desto schneller komme ich an.
Je schneller ich fahre (sofern das Tempolimit mich lässt), desto schneller bin ich da.
Je schneller das alles geht, was man nicht vermeiden kann, desto mehr Zeit habe ich, das Leben mit Angenehmen zu füllen.
Wie schön es war, auf den Parkplatz zu fahren, zu sehen, wie die Gardinen von einem Freund zurück geschoben werden, die Terrassentür geöffnet wird und man trotz klatschnasser Klamotten eintreten darf und umarmt wird. Einkaufen und lachen, sich freuen, gemeinsam kochen und immer und immer wieder lachen, Spiele spielen.
Zu wissen, man ist dort an einem zweiten Zuhause. Ein anderes Zuhause, aber auch ein Zuhause.
Am liebsten würde ich gerade die Decke über mich ausbreiten und mich darunter kuscheln und einrollen, sodass das Zittern aufhört und der Schmerz erträglich wird.
Sodass es sich nicht anfühlt, als wenn jemand einen Hammer genommen hat und das Glas zu Scherben geschlagen hat. Und sobald ich es mühsam mit Tesafilm flicke, haut der Hammer das alles klein und kleiner und kaputt und kaputter. Scherbensplitter.
Bis da nichts mehr ist, was man noch kleben kann, weil da nichts mehr ist, was man noch retten kann.
Ein wenig weniger Schmerz wäre schön.
Gedanken an einen schönen Tag mit einer tollen Person verschwenden vor ganz ganz kurzem; Gedanken an Silvester; Gedanken an frühere Zeiten.
Gedanken an einen Strand, an einer Felsenküste, an weißes Meer, an rauschende Raschelbäume.
Meine Seeleninsel wäre gerade gut.
Wo ich die Arme ausbreiten, mich mit dem Wind treiben lassen und atmen, atmen, atmen kann.
Du weißt nicht, wie sehr das schmerzt, weißt du das?
Dienstag, 3. Januar 2012
Carry me home
Heile Welt habe ich heute gespielt bei meiner alten Therapeutin.
Ich habe eine Mauer gemacht, ihr alles hingeworfen, was ich an Positivem habe, jedes Stück aufgebauscht, viel viel erzählt, um Fragen zu verhindern.
Nicht das doofe Thema Essen, bitte nicht. Okay, dann eben schon, aber so viel reden, dass man der Frage ausweicht, ohne, dass es die Therapeutin selber nicht merkt. Die Fäden in der Hand halten und niemals rausgeben. Nicht loslassen daran, ihr die heile Welt, so gut es nur geht, zu verkaufen.
Hilfe? Nein, brauche ich nicht mehr, es läuft. Wirklich.
Meine Lehrerin ist glücklich, natürlich. Sie freut sich darüber, dass es alles Spaß macht.
So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr erzählt. Nicht denen, die Wahrheit verdienen. Es ist nicht gut, maximal okay. Sie verdient schon irgendwie die Wahrheit, aber da ist kein Vertrauen mehr.
Ich werde sie nicht mehr, ich denke, nie mehr sehen. Das hat mich nicht so sehr beschäftigt, sonst wäre ich traurig gewesen. Mit diesem wirklich Endgültigen komme ich absolut nicht klar und gehe damit so weit es nur irgendwie geht auf Abstand. Zumindest sofern ich es nicht steuern kann.
Die Mauer, die ich bei ihr hochziehe, die ich vor anderen hochziehe, die ich vor mir hochziehe. Und hinter der die Gefühle stehen und klopfen und klopfen und an die Steine hämmern, weil da keine Tür mehr ist. Hinter der ich mir die Ohren zu halte und liege, weil stehen oder sitzen damit verbunden ist, dass ich meine Augen irgendwie auf habe und das Spektakel anschaue. Liege ich, kann ich die Augen schließen und muss nicht mehr sehen. Nichts. Wenn etwas rein kommt, werfe ich es raus. Drücke es weg hier, aus dem Bereich, in den es nicht mehr soll. Schleudere es hinaus bis da nichts mehr ist, als die Gleichgültigkeit.
Gleichgültigkeit nimmt nichts, gibts nichts. Nur Stille gibt sie und Ruhe. Ein Schleier, hinter dem alles abklingt, wegsplittert, abprallt.
Lieblose, freudlose, einsame Gleichgültigkeit.
Nimm mich mit- bitte, bring mich hier weg und halte mich fest, wiege mich, bis ich endlich schlafe.
Carry me home.
Ich habe eine Mauer gemacht, ihr alles hingeworfen, was ich an Positivem habe, jedes Stück aufgebauscht, viel viel erzählt, um Fragen zu verhindern.
Nicht das doofe Thema Essen, bitte nicht. Okay, dann eben schon, aber so viel reden, dass man der Frage ausweicht, ohne, dass es die Therapeutin selber nicht merkt. Die Fäden in der Hand halten und niemals rausgeben. Nicht loslassen daran, ihr die heile Welt, so gut es nur geht, zu verkaufen.
Hilfe? Nein, brauche ich nicht mehr, es läuft. Wirklich.
Meine Lehrerin ist glücklich, natürlich. Sie freut sich darüber, dass es alles Spaß macht.
So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr erzählt. Nicht denen, die Wahrheit verdienen. Es ist nicht gut, maximal okay. Sie verdient schon irgendwie die Wahrheit, aber da ist kein Vertrauen mehr.
Ich werde sie nicht mehr, ich denke, nie mehr sehen. Das hat mich nicht so sehr beschäftigt, sonst wäre ich traurig gewesen. Mit diesem wirklich Endgültigen komme ich absolut nicht klar und gehe damit so weit es nur irgendwie geht auf Abstand. Zumindest sofern ich es nicht steuern kann.
Die Mauer, die ich bei ihr hochziehe, die ich vor anderen hochziehe, die ich vor mir hochziehe. Und hinter der die Gefühle stehen und klopfen und klopfen und an die Steine hämmern, weil da keine Tür mehr ist. Hinter der ich mir die Ohren zu halte und liege, weil stehen oder sitzen damit verbunden ist, dass ich meine Augen irgendwie auf habe und das Spektakel anschaue. Liege ich, kann ich die Augen schließen und muss nicht mehr sehen. Nichts. Wenn etwas rein kommt, werfe ich es raus. Drücke es weg hier, aus dem Bereich, in den es nicht mehr soll. Schleudere es hinaus bis da nichts mehr ist, als die Gleichgültigkeit.
Gleichgültigkeit nimmt nichts, gibts nichts. Nur Stille gibt sie und Ruhe. Ein Schleier, hinter dem alles abklingt, wegsplittert, abprallt.
Lieblose, freudlose, einsame Gleichgültigkeit.
Nimm mich mit- bitte, bring mich hier weg und halte mich fest, wiege mich, bis ich endlich schlafe.
Carry me home.
Einmal bitte heile Welt
Was hätten Sie gerne?
Ich weiß nichts.
Erstmal gar nichts.
Dann ein wenig was.
Immer mehr.
Eigentlich doch nur eins.
Keine Schmerzen.
Kein Herzrasen.
Wärme
Geborgenheit
Freude
Lachen
Kein Körperhass.
Keine Verzweifelung.
Normalität
Eine warme Decke
Ein heißer Tee
Eine Wärmflasche
Klingen.
Pflaster.
Warme Decke
Fühlen.
Schmerztablette
Keine Schmerzen
Blut.
Eisakku
Nichts.
Erleichterung
Geborgenheit
Schmerzen
Wärmflasche
Keine Bauchschmerzen
Heiles
Farbe
Fröhlichkeit
Stille
Kein denken
Vorwürfe.
Schmerz.
Leiden.
Bemühen
Aufstehen
Gehen
Nichts.
Heiles
Alles
Heiles
Heiles
Heiles
Ich weiß nichts.
Erstmal gar nichts.
Dann ein wenig was.
Immer mehr.
Eigentlich doch nur eins.
Keine Schmerzen.
Kein Herzrasen.
Wärme
Geborgenheit
Freude
Lachen
Kein Körperhass.
Keine Verzweifelung.
Normalität
Eine warme Decke
Ein heißer Tee
Eine Wärmflasche
Klingen.
Pflaster.
Warme Decke
Fühlen.
Schmerztablette
Keine Schmerzen
Blut.
Eisakku
Nichts.
Erleichterung
Geborgenheit
Schmerzen
Wärmflasche
Keine Bauchschmerzen
Heiles
Farbe
Fröhlichkeit
Stille
Kein denken
Vorwürfe.
Schmerz.
Leiden.
Bemühen
Aufstehen
Gehen
Nichts.
Heiles
Alles
Heiles
Heiles
Heiles